Ölwechsel beim Auto

Geöffnete Motorhaube eines Autos

Wie oft sollte man einen Ölwechsel vornehmen und welches Öl ist für meinen Motor das Richtige? Der regelmäßige Ölwechsel schütz vor Verschleiß, deshalb sollte je nach gelaufenen Kilometern oder während einer bestimmten verstrichenen Zeit das Motoröl gewechselt werden. Die zwei Faktoren sind bei jedem Autohersteller und je nach Automodell unterschiedlich. Am besten sollte dazu das jeweilige Handbuch zu Rat gezogen werden. Aber auch der Fahrstil und die Fahrtdauer haben einen Einfluss auf das Öl. Ist jemand häufig nur im Stadtverkehr für wenige Minuten unterwegs, kommt der Motor nicht auf die ideal Betriebstemperatur von 90°, so altert das Öl schneller. In diesem Fall sollte das Motoröl jährlich ausgetauscht werden. Neben dem Ölwechsel sollte zudem der Ölfilter ausgetauscht werden, denn dort sammeln sich Metallabrieb, Staub und Verbrennungsrückstände, die nach längerem Betrieb den Filter verstopfen können. Vor dem Ölwechsel bietet sich ein warmgelaufener Motor an, dadurch fließt das warmgelaufene Öl besser und es bleiben weniger Rückstände im Behälter.

 

Das richtige Öl

Um die richtigen Schmierstoffe, in Qualität und Spezifikation, für den eigenen Wagen zu erhalten, sollten Sie einen Blick in das Fahrzeughandbuch des Autoherstellers werfen. Ist dies nicht zur Hand, können alternativ im Internet einige Webseiten von Ölherstellern mit einer Ölsuchmaschine (z.B. oelberater.de) helfen. Dazu benötigen Sie die HSN- und TSN-Nummern aus dem Fahrzeugschein. Die HSN-Nummer ist unter dem Punkt 2.1 zu finden und besteht aus vier Ziffern, die TSN-Nummer befindet sich unter dem Punkt 2.2 und besteht, je nach Alter des Autos, aus drei Ziffern oder drei Buchstaben. Die verschiedenen Codes auf den Kanistern sind häufig für einen Laien nicht leicht zu verstehen. Deshalb hier eine kurze Erklärung für die Klassifizierung.

  • SAE 5W-30: SAE steht für Society of Automotive Engineers (eine Organisation, die technische Normen für die Autoindustrie festlegt). Die erste Ziffer (5) sagt die Zähflüssigkeit aus, also wie sich das Öl bei minus 25 bis minus 30 Grad Celsius verhält. Dieses Öl ist gut fließend und für den Winter geeignet. Dabei steht das W für Winter. Die Zahl 30 bedeutet, dass das Öl auch bei 100 Grad eine hohe Schmierfähigkeit besitzt. Also je höher dieser Wert ist, desto besser bleibt die Schmierfähigkeit des Motoröls bei Hitze im Motor erhalten.
  • ACEA-Spezifikation: bei dieser Klassifizierung werden Autohersteller mit Buchstaben gekennzeichnet. A ist für Pkw-Ottomotor, B für Dieselmotor, C für Pkw-Otto- und Dieselmotor mit neuem Abgasnachbehandlungssystem und E für Lkw-Dieselmotor. Darauf folgt die Nummerierung zur Angabe der Leistungsfähigkeit (z.B. A3/B3 besser als A1/B1), dabei gilt die Zahl für den Leistungsunterschied zwischen den Motorölen. Das heißt, je höher die Zahl, desto höhere Anforderungen werden erfüllt. Die Zahlen werden für beide Motortypen (Benzin und Diesel) angezeigt.

Tipp: Der Ölstand sollte besonders vor langen Fahrten kontrolliert werden. Sollte dieser einmal zu niedrig sein oder gar die Ölkontrolllampe leuchten, darf dies nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Deswegen bietet es sich an, immer einen Liter Öl mitzuführen, um bei Bedarf nachzufüllen. Ansonsten kann es zu einem Motorschaden kommen. Um also durch das falsche Öl nicht eventuelle Garantieansprüche zu verlieren zur Sicherheit auch in der Werkstatt nachfragen.

 

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