Benzin und Corona – Warum wird es wieder teurer?

Zapfpistolen an der Tankstelle - Benzinpreise & Corona

Die Spritpreise steigen gefühlt jeden Tag und das schon seit Jahren. Erinnern Sie sich noch an die Zeiten, als wir über einen Dieselpreis von knapp einem Euro geflucht haben? Da dachten wir schon, dass der Sprit überteuert sei. In den letzten Jahren haben sich die Preise teilweise stark verändert. Laut dem ADAC war 2012 das teuerste Jahr
– rund 1,48 € pro Liter Diesel und fast 1,60 € für einen Liter Super E10 wurden im Jahresdurchschnitt bei einem Tankstellenbesuch fällig. Die Durchschnittspreise sind bis 2016 für einen Liter Diesel um 40 Cent und einen Liter Super E10 fast um 30 Cent gesunken. Dank Corona sind die Preise seit März wieder drastisch gesunken – gerade zu Zeiten des Lockdowns. Nun steigen sie wieder. Woran liegt das?

 

Spritpreise zu Beginn der Corona-Krise

Laut ADAC sind seit Ende Februar die Kraftstoffpreise im Durchschnitt schon stagnierend gewesen. Am 25.02 lag der E10-Preis noch bei ca. 1,39 € und Diesel bei 1,23 €, doch fortan ging es nur noch Berg ab. Dieser leichte Einbruch entstand durch einen Einbruch der Erdölpreise. Mit dem ersten Lockdown sanken die Preise weiterhin.

Lockdown und seine Folgen

Im März sind die meisten Menschen zu Hause geblieben. Homeoffice, Homeschooling und Kurzarbeit sorgten dafür, dass die Straßen auffällig ruhig waren. Da in dieser Zeit Autos kaum genutzt wurden und meist auch nicht notwendig waren, kam es zu einem Überangebot des Kraftstoffes. Und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Die Pandemie hat ganze Städte und Länder gespenstisch leergefegt. Somit wurde der Kraftstoff nahezu gar nicht benötigt. Demnach sank der Preis deutlich für einen Liter Diesel auf durchschnittlich einen Euro und für den Liter E10 auf 1,13 €. An einigen Tankstellen war Diesel sogar wieder im 90-Cent-Bereich! Die Tiefpunkte Ende April / Anfang Mai sind leider schon wieder Vergangenheit. Die Preisdifferenz zwischen den Sorten lag in diesem Zeitraum bei unter 10 Cent. Das gab es schon länger nicht mehr.

Der aktuelle Stand

Die Lockerungen und das gute Wetter sorgen dafür, dass die Städte und Straßen voller werden. Schulen haben geöffnet und auch das Homeoffice ist nicht mehr für alle möglich. Der Einbruch durch das Überangebot geht zurück, die Spritpreise schnellen wieder in die Höhe. Aktuell vergrößert sich der Unterschied zwischen Diesel und Benzin auf durchschnittlich 16 Cent pro Liter. Auch der Literpreis für E10 geht wieder auf die 1,30 €-Marke zu. Dieser Aufwärtstrend wird wohl, solange die Lockerungen laufen und Normalität einkehrt, erstmal nicht abbrechen.

Unsere Empfehlung

Ungeachtet dessen, wie die aktuelle Situation sich weiterentwickeln wird, empfehlen wir Ihnen weiterhin Spritpreise zu vergleichen und Autobahntankstellen (sofern möglich) zu meiden. Manchmal lohnt es sich in kleinere Städte oder gar Dörfer zu fahren und dort zu tanken, anstatt im Schnitt ca. 20 Cent mehr pro Liter Kraftstoff an der Autobahn zu zahlen. Des Weiteren ist das Tanken zwischen 18 und 20 Uhr meistens am preiswertesten.


Urlaub geplant? Route steht? Tanken vor Reisebeginn nicht vergessen und bestenfalls schon im Vorfeld nach Tankstellen im Umfeld der Route erkundigen, um Geld zu sparen. Apropos sparen: Buchen Sie doch gleich Ihren Parkplatz am Flughafen und sparen Sie dank ADAC-Mitgliedschaft etwas Geld für Ihre Reisekasse!

 

 

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